[Rezension] "Lulea und ihre Vertrauten" von Felizitas Monforts




→ KLAPPENTEXT 


Es ist Luleas 13. Geburtstag. Ein magischer Tag, gäbe es da nicht ein Problem: Lulea hat noch keinen tierischen Vertrauten. Ohne diesen Begleiter gibt es keinen Hexenbesen, so sind die Regeln. Kurzerhand begibt sie sich auf die Suche, doch die Uhr tickt. Sie muss ihren Vertrauten bis Mitternacht gefunden haben. Auf ihrer Reise begegnet sie einer gefräßigen Spinne, einem kidnappenden Feenvolk und einer diebischen Elster, die sich ihr in den Weg stellen. Als wäre das nicht schlimm genug, läuft sie einer frechen Fee über den Weg, deren missglückter Zauber die Hexe auf Mäusegröße schrumpfen lässt. Zum Glück gibt es aber Schru Schru, den besserwisserischen Sperlingskauz, der auf fast alles eine Antwort weiß. Ob Lulea ihren Vertrauten finden wird?


→ DER ERSTE SATZ 


"Heute ist der letzte Tag meines Lebens!"


→ INHALT 


Im Buch geht es um Lulea, die zusammen mit ihrer Großmutter und Mutter in einem magischen Wald wohnt. Doch Lulea hat ein Problem, denn sie hat noch keinen Vertrauten gefunden und heute ist ihr 13. Geburtstag, der Tag, an dem sie ihren Hexenbesen bekommen würde. Doch ohne Vertrauten, keinen Besen, so verlangen es dir Regeln.

Nichts sehnlicher wünscht sich Lulea, als endlich auf ihrem Hexenbesen fliegen zu können, sodass sie sich kurzerhand selbst auf die Suche macht. Auf ihrer Reise begegnet sie einer Fee namens Flitze, deren Zauber schiefgeht und sie schrumpfen lässt, Schru Schru, einem Sperlingskauz, der furchtbare Angst vor Spinnen hat und immer einen Rat hat, der Königin der Feen, welche Lulea vor eine schwierige Entscheidung stellt und einer gemeinen Elster.

Die Zeit drängt, denn wenn Lulea ihren Gefährten nicht bis Mitternacht gefunden hat, muss sie 1 Jahr warten, bis sie ihren heißgeliebten Besen bekommt. Doch wird sie es rechtzeitig schaffen, wo ihr das Schicksal doch einen Stein nach dem anderen in den Weg zu legen scheint?


→ FAZIT 


Ein wirklich tolles Kinderbuch, das einen verzaubert, herzhaft zum Lachen bringt und in eine andere Welt schickt.

Lulea ist genau so beschrieben, wie ich mir eine 13-jährige vorstelle mit einer Prise Pippi Langstrumpf. Ihr Art bringt einen so oft zum lachen und man kann sich nur zu gut in sie hineinversetzen. Man erfährt viel über ihre Gedanken und Gefühle, die man nur zu gut nachempfinden kann.

Was mich außerdem richtig begeistert hat, sind die Illustrationen, mit der einzelne Szenen untermalt wurden. So konnte man sich ein noch besseres Bild von einer Person oder einer Handlung machen und gerade für Kinder finde ich das klasse. Dazu kommt der flüssige und leicht verständliche Schreibstil, der das Lesen sehr vereinfacht.

Aber nicht nur Lulea und die anderen Charaktere sind wunderbar beschrieben, auch die Umgebung wurde detailreich ausgeschmückt, sodass man beinahe das Gefühl hatte selbst in einem Wald zu stehen. Oder auch die Erfindungen der Mutter fand ich so genial. So gab es zum Beispiel eine Erfindung die halb Putzlappen und halb Haustier, alles verschlingt was Dreck ist und sich Schrubbel nennt.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings, der vermutlich Ansichtssache ist. Das Buch hat eine Altersempfehlung von 8 Jahren, was ungefähr der 3. Klasse entspricht. In dem Buch kamen Wörter wie "Tribut" oder "Bottich" vor, die Kinder in dem Alter noch nicht kennen und es so zu Verständnisproblemen kommen kann. Leider lesen nicht alle Kinder zusammen mit ihren Eltern, sodass sie gleich nachfragen können, wenn sie etwas nicht verstehen oder besitzen einen eReader, bei dem sie das Wort nur antippen müssen und gleich eine Erklärung erhalten. Deshalb gab es dafür 1 Punkt weniger.

Dennoch ist es ein wunderbares Kinderbuch für Jung und Alt. Für alle die Feen, Hexen und Tierwesen mögen. Ich persönlich bin gespannt wie der 2. Band weitergeht, denn der Cliffhanger am Ende des 1. Bandes lässt Großes erwarten. 







→ Vielen Dank an dieser Stelle bei Lovelybooks für die Bereitstellung des Leseexemplars! ←

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